Kapitel 5: Ablenkungsmanöver

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Spielleitung
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Re: Kapitel 5: Ablenkungsmanöver

Beitrag von Spielleitung » 24. November 2017, 20:24

Der erste Ska (im Kampf mit Kailan, Nunki, Raaka und Thalia):
  • Der Jäger bemerkte in seiner Fokussierung auf Kailan nicht, dass Thalia sich an ihn heranschlich und wurde vom plötzlichen Zubeißen und Ziehen der Wölfin an seiner Klaue überrascht und aus dem Gleichgewicht gebracht.
  • In dem Moment, in dem der Ska sich diesem Problem widmen wollte, stieß Raaka seine imitierten Ska-Laute aus. Sofort hatte der Rabe die volle Aufmerksamkeit des Insekts, das im ersten Augenblick unverkennbar irritiert, kurz darauf allerdings ebenso unverkennbar zornig mit einem wütenden Zischen und Fauchen reagierte. Auch wenn die “Worte“ des Gefiederten vielleicht keinen Sinn ergaben, erzielten sie doch ihre Wirkung.
  • Kailans Stoß kam dadurch überraschend. Die Kraft der Bärin riss den Käfer von den Beinen und warf ihn auf den Rücken. Das von der Wölfin gepackte Bein drehte sich bis zu einem gewissen Punkt mit, ehe der Kiefer es fixierte, es mit einem lauten Knacken verdrehte und aus dem Gelenk sprang. Es hing zwar noch von den Muskeln gehalten am Körper, zuckte aber verglichen mit den anderen, strampelnden Klauen nur schwach und schien dem Insekt enorme Schmerzen zu bereiten.

Der zweite Ska (im Kampf mit Nyala, Nyphteq, Trotzki und Yaize):
  • Der Jäger registrierte Nyptheqs Annäherung, allerdings viel zu spät. Sein Versuch, der Raubkatze seine Klaue zu entziehen, scheiterte. Das Wegfallen des letzten, gesunden Beins auf der bereits durch Nyala angeschlagenen Seite, nachdem die Puma sich mit gegen den Torso des Käfers gepresster Pfote verbissen und begonnen hatte, an der Klaue zu ziehen, brachte diesen Jäger zum Schwanken.
  • Der Stoß, der das Insekt schon kurz darauf von Nyala traf, brachte es letztendlich zu Fall. Gleichzeitig knirschte es im Gelenk des Käferbeins auf Grund der Unnatürlichen Belastung, und schon nach kurzem riss es komplett und mit weniger Kraftanstrengung als man vermuten mochte heraus, begleitet von einem Schwall Ska-Blut. Wo vorher das Bein den Insektenkörper verlassen hatte, war nun eine klaffende Wunde.
  • Der Ska stieß einen gequälten, schmerzverzerrten Schrei aus. Er versuchte auf dem Bauch liegend mit schlecht koordinierten Bissen Widerstand zu leisten, kam jedoch, da er sich mit seinen verbliebenen Beinen nicht mehr aufrichten und sich nur noch hilflos über den Boden schieben konnte, mit seinen Beißzangen nicht mal in die Nähe eines der Tiere. Zudem schien der Käfer rapide an Kraft zu verlieren.

Der dritte Ska (taucht überraschend auf, hat Thalia und den ersten Jäger im Fokus):
  • Angelockt vom Kampfeslärm und den Schreien seiner Artgenossen ließ nun auch der dritte Ska von den eingekesselten Tieren ab und stieß zum Kampf dazu. Nach einer schnellen Einschätzung der Lage stürmte dieses Insekt direkt auf Thalia und den Artgenossen zu, bei dem die Chancen, dass dieser noch lange überleben würde und man sich dann gemeinsam zur Wehr setzen könnte, am Größten waren.

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Nyphteq
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Re: Kapitel 5: Ablenkungsmanöver

Beitrag von Nyphteq » 4. Januar 2018, 16:31

Festhalten lautete die Anweisung, die der Katze von Nyala zugerufen wurde. Das war leichter gesagt, als getan, denn nicht nur der elende Geschmack des Käferpanzers tat sein Übriges, um Nyphteqs Griff zu vereiteln, auch ihr Kiefer schmerzte zunehmend und Zerren des ins Wanken geratenen Ska vereinfachte die Aufgabe nicht. Keinen Augenblick später jedoch drang der weiße Schatten der Wölfin in den Augenwinkel der Berglöwin. Ein ruckartiger Stoß durchschoss nicht nur das Rieseninsekt, sondern auch ihren Körper und zerrte heftig an ihrem Fang. Nyphteq presste die Kiefer aufeinander in dem Versuch, der Wucht standzuhalten, während das Insekt vor ihr zu Boden ging. Doch während das Knirschen im Käferbein unangenehm in ihren Zähnen vibrierte gab der Widerstand ihres Griffs plötzlich und unverhofft nach. Noch ehe sie realisierte, was eben passiert war, stolperte die Raubkatze einige Schritte nach hinten, das ausgerissene Bein noch immer im Maul, welches mit stechend riechender Flüssigkeit bespritzt war. Die Katze musste unwillkürlich niesen, wobei ihr das noch zuckende Ska-Bein aus den Fängen fiel, ehe sie sich hastig mit der Pfote über das Maul fuhr. Vor ihr rutschte das verwundete Insekt umkoordiniert über den Boden und versuchte scheinbar mit letzten Kräften erfolglos nach seinen Angreifern zu Schnappen.

Erleichtert atmete Nyphteq auf. Die frische Luft, die nun ihren Gaumen durchströmte, linderte zumindest ein klein wenig den üblen Geschmack und der Schmerz in ihren Kiefern ließ langsam nach. Einen kurzen Moment lang betrachtete sie den kleinen Erfolg. Von dem Ska ging jetzt nur noch wenig Gefahr aus. Es war nicht nötig, ihm jetzt noch die volle Aufmerksamkeit ihrer Attacken zu widmen. Nyphteq wollte sich gerade dem anderen Angreifer zuwenden, als sie eine Bewegung im Augenwinkel wahrnahm, die ihren Blick direkt in diese Richtung lockte. Ein dritter Ska schloss sich den Kämpfenden an und dieser schien bedauerlicherweise noch deutlich fitter auf den Beinen zu sein.
Es schien, als gäbe der vorangegangene Erfolg der Katze neuen Antrieb. Die Schmerzen im Fang und auch in ihrem Bein waren vergessen und ließen nur Entschlossenheit zurück. Nyala und sie hatten sich als gutes Team bewiesen. Sie würden auch diesem Exemplar gemeinsam zusetzen können.

„Nya!“,

rief sie der Wölfin zu und bemerkte erst jetzt, dass sie noch immer außer Atem war. Ihr Blick fing den der weißen Wölfin ein und deutete dann auf den dazugekommenen Ska.

„Du rechts, ich links!“

Kaum hatte sie diese Worte ausgesprochen, schnellte sie bereits in geduckter Haltung auf die Linke Flanke des Ska zu. Wenn sie beide die gegenüberliegenden Beine packten, konnten sie das Insekt gemeinsam bewegungsunfähig machen. Vielleicht gelang es ihnen ja sogar noch einmal, ein Bein auszureißen.

[ reißt dem zweiten Ska mit Nyas Hilfe ein Bein aus | ruft Nya zu, sich um den neuen Ska zu kümmern ]

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Nyala
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Re: Kapitel 5: Ablenkungsmanöver

Beitrag von Nyala » 10. Januar 2018, 16:22

Ihr Plan ging auf, die Wucht genügte um der Puma dabei zu helfen das Bein auszureißen und das hässlich Krabbelvieh somit endgültig zu Boden zu reißen. Laufen oder gar Aufstehen war nicht mehr möglich und als es versuchte nach einen der Angreifer zu schnapp, wirkte diese Geste mehr als nur lächerlich. Der Jäger der Ska würde kaum noch Probleme machen, offenbar schwächte ihn sein Blutverlust bereits und so konnten sie ihm vermutlich seinem eigenen Schicksal überlassen, selbst wenn die weiße Wölfin stets bemüht war, dass Leiden ihrer Beute zu minimieren. Diese Käfer hatten es nicht anders verdient, wo sie vielen Tieren in Kiromah noch viel schlimmere Qualen angetan hatten.
Noch immer tat ihr Kiefer weh und der Aufprall mit dem Ska hatte eine ordentliche Prellung hinterlassen, allerdings strömte genügend heißes Adrenalin durch ihren Körper um die Schmerzen fürs erste erträglich zu machen und in den Hintergrund zu schieben.
Schließlich war da immer noch der zweite Angreifer, dem sich vor allem Kailan und Thalia vorgenommen hatten. Raaka hatte ihn ablenken können und auch die Angriffe ihrer beiden Mitstreiter waren gut, es fehlte nicht mehr viel… nur ein bisschen Hilfe und sie würden…

In diesem Augenblick erreichte Nyphteqs Stimme ihre Ohren und sie sah den dritten Krabbler durch das Dickicht auf die anderen zustürmen. Er fixierte die junge Wölfin und wenn sie nichts unternahmen, würde er seine Fänge um den Leib der bunten Wölfin legen.
Nyala erwiderte den kurzen Blick und stürmte nur einen Herzschlag später als die Katze los. Sie mussten zusammenarbeiten und auch wenn die Beine eine gute Panzerung besaßen, so waren sie doch in gewisser weise Schwachpunkte. Nur flüchtig streifte sie den Blick des Fuchsrüden, von dem sie hoffte er würde wissen, was zu tun war. Sie mochten klein sein, aber jeder von ihnen war in diesem Kampf wichtig und sei es nur, um diese Viecher immer und immer wieder zu drangsalieren.

“Thalia!“,

bellte Nya warnend, bevor sie noch im Lauf nach dem rechten Vorderbein des dritten Ska schnappte und ihr Schwung ein wenig daran riss, den Schmerz in ihrem Kiefer zurückbrachte und sie loslassen musste. Aber es hinderte sie nicht daran erneut zuzubeißen und den Druck auf ihren Fang zu ignorieren. Nya schloss die Augen und biss so kräftig wie nur eben möglich zu, während sie das Käferbein versuchte nach hinten zu ziehen. Fort von der gefährlichen Vorderseite dieses Biestes.

[ hört Nyph / greift gemeinsam mit ihr an / warnt Thalia ]

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Re: Kapitel 5: Ablenkungsmanöver

Beitrag von Yaize » 10. Januar 2018, 19:45

Yaizes Versuche, die Aufmerksamkeit des einen Jägers auf sich zu ziehen, scheiterten. Das frustrierte den kleinen Rotpelz ungemein, spiegelte es doch genau das wieder, was alle Tiere im Widerstand ganz ohne Zweifel dachten. Welchen Beitrag sollten die Füchse schon leisten im Kampf gegen diese gepanzerten, riesigen Biester? Verglichen mit dem, was Bären, Wölfe und Pumas zu Leisten im Stande waren, anscheinend überhaupt nichts. Yai beobachtete das Geschehen um sich herum genaustens. Der erste Käfer fiel schlussendlich der brutalen Gewalt von Nyala und Nyphteq zum Opfer. Beide legten dabei eine Kraft an den Tag, von der die Füchsin nur träumen konnte. Dass Trotzki mehr oder minder dabei war, schien keine große Rolle zu spielen. Auf der gegenüberliegenden Seite waren Thalia und Kailan gerade dabei, den anderen Jäger auf den Rücken zu werfen. Dort befand sich bereits Nunki zur Unterstützung. Doch auch bei ihr erweckte es den Eindruck, dass es keine Rolle spielte ob sie nun danebenstand, oder eben nicht. Ein Blick nach oben verriet ihr, dass selbst Raaka etwas gefunden zu haben schien, womit er in der Lage war bei den Ska Verwirrung zu stiften und die anderen zu unterstützen. Ja verdreckt, sogar Fitz hatte sich auf eine erhöhte Position begeben um von dort das Kampfgeschehen zu koordinieren. Nun ja, vielleicht auch mehr zu kommentieren. Aber immerhin, er stand nicht halb so bedröppelt da wie sie in diesem Augenblick. Der Ärger und die Frustration der Füchsin steigerten sich ins Unermessliche.

Na großartig! Falls je ein Beweis nötig sein sollte, dass Füchse vollkommen überflüssig im Widerstand sind, dann werden wir ihn heute liefern. Und du bist mit dabei, Yai.

Verdreckt noch eins, was waren IHRE stärken? Was konnte sie so gut, wie vielleicht niemand sonst? Die Füchsin strengte alle Gehirnzellen an, die ihr zur Verfügung standen. Alles um sie herum verlangsamte sich. Sie konnte nicht fliegen, sie war nicht sehr kräftig und ihre Schnelligkeit und Wendigkeit würde bei diesem Gegner nicht viel helfen. Selbst von ihren Ablenkungsversuchen ließen sich die Ska kaum stören. Sie war einfach zu unbedeutend. Eigentlich konnte sie sich gleich im Wald verbuddeln und verkrochen in einem Loch auf den Ausgang des Kampfes warten. Die Füchsin kratzte mit der Pfote über den trockenen Waldboden. Von wegen. Womöglich würde sie nicht einmal das gescheit bewerkstelligen können, so trocken und staubig wie der Boden durch die Hitze…

Die Ohren der Füchsin stellten sich mit einem Schlag auf, so als hätte sie einen lauten Knall gehört. Ein Geistesblitz hatte eingeschlagen und ein Funkeln glomm in ihren Augen. Durch das Geschehen um sich herum wurde sie auf einen dritten Ska-Jäger aufmerksam, der so eben aus dem Wald hervorstürmte und dem sich Nyph und Nya nun anscheinend widmen wollten. Yaize verengte die Augen und preschte aus dem Stand los. Dieser da gehörte auch ihr!

Schon nach zwei Sätzen kam sie an Trotzki vorbei und keifte ihm zu:

"Komm mit, mach dich nützlich!"

Er machte als Leittier auch keine besonders gute Figur, abgesehen von seiner dekorativen Wirkung. Mit flinken, langen Sätzen überholte sie nicht nur Nyphteq, sondern schlitterte auch seitlich unter dem Bauch der Raubkatze hindurch und umrundete den Käfer so, dass sie schließlich zwischen ihm und Thalia stand. Dem Ska das Hinterteil zugewandt begann die Füchsin, mit den Vorderpfoten über den Trockenen, staubigen Boden zu kratzen. Schneller und schneller.

Kleine Steinchen flogen umher und Staub wurde aufgewirbelt. Viel Staub. Der ausgetrocknete Boden ließ sich wunderbar zu Sand zerkratzen und der wiederum flog nun in hohem Bogen dem Ska vor die Beißer und vor die Augen. Sollte das Vieh doch jetzt mal versuchen, sich von ihr nicht stören zu lassen!


[ keift Trotzki an, zieht an Nyphteq vorbei und unterstützt auf ihre ganz eigene Art Nyala beim dritten Ska ]

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Re: Kapitel 5: Ablenkungsmanöver

Beitrag von Raaka » 10. Januar 2018, 21:26

Raaka musste sich gewiss vorsehen, denn obwohl, oder gerade weil seine Stimmeinlage ihre Wirkung nicht verfehlt hatte, geriet nun er, armer Pechvogel der er war, in den Fokus eines der überdimensionierten Insekten. Glücklicherweise schien ein protestierendes Fauchen fürs Erste das Einzige zu sein, was dieses dem Raben entgegenzusetzen hatte. Eine nicht nennenswerte Attacke, die der Schwarze ohne großen Aufwand mit einem seichten Bogen in seiner Flugbahn parierte. Außerdem – dem perfekten Timing der Bärin sei Dank – folgte just in dem Moment für den Käferling ein Angriff, der es gewaltig in sich hatte. Der Rabe staunte, als Kailan und Thalia gemeinsam mit dem Ska kurzen Prozess machten und von dem wütenden Insekt nicht viel mehr übrig ließen als einen hilflosen Käfer, der auf dem Rücken lag. Und als wäre das noch kein Grund zur Freude, bemerkte der Raberich, dass auch an zweiter Front ein Erfolg zu verzeichnen war, weil Wolkenwölfin und Silberkatze den anderen Ska mal eben um ein Bein erleichtert zu haben schienen.
Ein jubelndes Klackern verließ Raakas Schnabel – wieder ohne zu wissen, ob das, was er da von sich gab, wirklich einem Jubeln entsprach, oder ob er etwa gerade freudig vor sich hin fluchte. In jedem Fall war der Triumph in seiner Stimme zu hören.

Noch jedoch war der Kampf nicht gewonnen, und das wurde Raaka bewusst, als der dritte Ska auf der Bildfläche erschien. Der Rabe wollte schon die Augen verdrehen, aber immerhin kannte dieser Vertreter seinen Imitations-Trick noch nicht. Der Schwarze konnte ihn also mindestens noch einmal ausführen und da er gerade mitbekam, wie sich die Katze des Riesen-Stinktiers annehmen wollte, sah der Gefiederte seine Chance, einmal mehr seine verbale Hilfe anzubieten. Er wartete, geduldig den Schnabel haltend, bis sich das Insekt scheinbar in Position begeben hatte, flog dann hinter seinem Rücken entlang und zischte und klackerte, was das Zeug hielt. Insgeheim hoffte er, dass seine „Worte“ bedeuten mochten, dass der Ska sich auf der Stelle auf den Rücken schmeißen und toter Käfer spielen sollte. Zumindest aber hoffte er, der Katze und Nyala einen geeigneten Moment für einen Überraschungsangriff freischaufeln zu können.
Ehe der Schwarze sich aber über den Erfolg seines Ablenkungsmanövers vergewissern konnte, verdeckte eine dustere Staubwolke seine Sicht. Mit kräftigen Flügelschlägen konnte er sich gerade noch davon abhalten, selbst mit dem Schnabel voran durch den Dreck zu fliegen und wurde dann Zeuge eines Ablenkungskünstlers, der seiner gewiss ebenbürtig war. Als Dreckschleuder entpuppte sich nämlich niemand geringeres als Rotnase Yaize – wobei nach dieser Aktion vielleicht treffender als Graunase zu bezeichnen.

„Jawoll!“,

krächzte Raaka jubelnd, zur Abwechslung mal in normaler Sprache, ehe er seine Runde mit einem letzten Ska-Zischen fortsetzte. Mit vereinten Kräften musste es Fuchs und Rabe doch gelingen, den Krabbler gehörig aus dem Konzept zu bringen! Immerhin hatte der Raberich auch noch einen weiteren Trick auf Lager. Sein nächster Halt war sein alteingesessener Ast, den er abermals um ein paar Eicheln erleichterte. Zugegeben, seine Geschosse hatten sich in der Vergangenheit als weniger hilfreich herausgestellt, doch gebündelt mit Yaizes Smog-Attacke und der vorangegangenen Ska-Imitation vermochten sie doch vielleicht das springende Fünkchen auszumachen. Und mit diesem Gedanken warf der Raberich die erste Eichel direkt durch den Staub und auf den hässlichen Kopf des Ska. Sollte der Käfer sich nur über die fiesen Attacken der Füchsin und des Raberichs ärgern. Hauptsache ihre Gefährten hatten freie Bahn, ihm den Garaus zu machen.

[ freut sich über den Erfolg seiner Gefährten | klackert noch einmal den dritten Ska an | verbündet sich mit Yai und bewirft den Ska mit Eicheln ]

Trotzki
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Re: Kapitel 5: Ablenkungsmanöver

Beitrag von Trotzki » 14. Januar 2018, 20:05

Im Gegensatz zu Yaize fühlte sich der Rote alles andere als überflüssig. Sein Engagement hatte ihm einen fiesen Kratzer hinterm Ohr beschert, den er im Moment noch gut ignorieren konnte, zugegeben, aber der hatte ihm bestimmt den Pelz ruiniert. Egal jetzt. Seine Anweisungen hatten sich als wirksam herausgestellt, von Flitz noch einmal bekräftigt – überflüssigerweise – und es waren erste Erfolge zu verzeichnen. Während Trotzki sich mehr oder weniger freiwillig als Ablenkung zur Verfügung gestellt hatte und den schweren Klauen des Jägers ausgewichen war, hatten es Nyphteq und Nyala geschafft, das Biest von einem seiner Beine zu.. befreien. Sein Blick, mit dem er die beiden bedachte, sah triumphierend aus, aber es blieb kaum Zeit für voreilige Siegesgefühle. Über der ganzen Szene schwebte Raakas unheilvolles Klackern und auch wenn er unschlüssig blieb, ob das ihnen half oder nicht – schaden konnte es bestimmt nicht. Er schätzte den Versuch des Raben, die Idee allein!
Während der entbeinte Ska sich auf dem Boden wand, wich er ein paar Schritte zurück, denn die Klauen holten immer noch aus. Einer blieb noch, dachte er, als die anderen schon auf ihn zueilten, nur um im letzten Moment und selben Augenblick wie der Fuchs den dritten Angreifer zu erspähen. Hörte das nie auf. Andererseits verstand Trotzki nach einigen Sekunden, dass damit jetzt der Weg zu den eingekesselten Tieren frei sein musste. Sein Blick war auf die Kämpfenden gerichtet und es mochte wie Untätigkeit aussehen, aber tatsächlich versuchte er abzuwägen, wo er mehr von Nutzen sein konnte. Im Kampf hatten die Bären, Katzen und Wölfe eindeutig ihren Platz und nachdem sie die Schwachstellen entdeckt hatten, war er sich einigermaßen sicher, dass sie die übrigen zwei Ska auch noch platt machen würden. Gerade wollte er Raaka und Yaize mobilisieren, ersteren schicken, um zu überprüfen, ob der Weg jetzt frei war, und dann mit der Füchsin zu den Gefangenen vordringen. Sie hatten schon so viel Zeit verloren. Und mit dem Lärm des Kampfgetümmels war die Ablenkung perfekt, dachte er. Leider hatte die Rote andere Pläne und erstaunt blickte er ihr nach, erstaunt über ihre Aufforderung, sich nützlich zu machen und dann über ihr eigentliches Vorhaben. Sie musste ihn nicht zweimal bitten, er setzte ihr kaum eine Sekunde später nach, einfach nur um sicherzugehen, dass sie sich nicht kopfüber ins Verderben stürzte. Denn genau das schien sie zu tun. Mit zweieinhalb Fuchslängen Sicherheitsabstand guckte er sich einen kurzen Augenblick lang entgeistert ihr Treiben an und fand nicht, dass der Ska durch ihren Sandwirbel besonders beeindruckt aussah, sondern vielmehr noch wütender zu werden schien. Er fand das ja schön, dass Yaize helfen wollte, echt, aber konnte sie das bitte aus sicherer Entfernung machen und nicht so 'nem Biest direkt ihren Hintern ins Gesicht halten? Immerhin hatten Nyala und Nyphteq schon jede ein Bein gepackt und bremsten den Ska. Er hörte schon das Knacken der gepanzerten Gelenke und verspürte unwillkürlich einen Phantomschmerz im Hinterlauf. Den Anblick eines weiteren herausgerissenen Beines wollte er sich gerne ersparen, das Bild bereitete ihm bloß Übelkeit, das half auch keinem weiter.

“Yaize, komm jetzt! Wir können an anderer Stelle hilfreicher sein.“ Aber weil er nicht davon ausging, dass ihr diese Andeutung ausreichte, um sich von ihrem Kampfeswillen zu verabschieden, erklärte er kurz angebunden: “Wir befreien die Tiere im Kessel!“ Und hoffte, dass diese Information auch zu Thalia, Nyphteq und Nyala vordringen würde, die ihm am nächsten waren und sich somit nicht wunderten, warum sie auf einmal verschwanden. Keine Flucht, nur das Ausnutzen der Ablenkung, um endlich ihren eigentlichen Auftrag zu erfüllen.
Er setzte sich wieder in Bewegung und huschte an dem zweiten Ska vorbei, ehe er sich noch einmal umdrehte und zu Raaka aufblickte.

“Gibst du uns Rückendeckung?“

Ob der überhaupt mitbekommen hatte, was er eben Yaize vorgeschlagen hatte, mal sehen. Aber er würde sich definitiv besser fühlen mit dem Raben in der Nähe, der sie rechtzeitig vor weiteren Angreifern warnen könnte. Das war nämlich eine Befürchtung, die ihn zur Eile zwang: dass die verletzten Ska, so immobil und scheinbar ungefährlich sie auch sein mochten mit ihren schrillen Schreien Verstärkung auf den Plan riefen. Deswegen wollte er mit ihrem Vorhaben so zügig wie möglich fertig werden, denn die Kräfte der Kämpfer würden sicherlich nicht ewig reichen, so gut ihre Aussichten auf Erfolg jetzt auch aussehen mochten..

[ folgt Yaize, beteiligt sich allerdings nicht | hat einen eigenen Plan | wartet auf Yaizes und Raakas Unterstützung ]

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Re: Kapitel 5: Ablenkungsmanöver

Beitrag von Thalia » 15. Januar 2018, 20:23

Für einen Augenblick glaubte Thalia, verbissen in eine der Klauen des Ska Jägers, ihr Plan würde fürchterlich schiefgehen. Das war sowohl der Moment, in dem sie merkte wie anstrengend und kraftraubend es war, so ein Ska-Bein nicht nur zu fixieren, sondern es auch noch beschädigen zu wollen. Aber auch der Moment, als ihr Schleichmanöver aufgeflogen war und der Jäger schließlich seine volle Aufmerksamkeit aus bösartigen Augen heraus auf sie lenkte. Es hätte jetzt nur eines einzelnen, gezielten Schlages mit einer seiner anderen Klauen auf ihren Schädel bedurft, und sie hätte sich von diesem Leben verabschieden können. Doch dann kam Kailan und tat genau das, wovon Thalia gehofft hatte, dass sie es tun würde. Die Bärin rammte den Ska mit der Wucht ihres Körpers. Die Bunte merkte, wie der Ska von den Beinen gerissen und herumgewirbelt wurde. Der Druck auf ihr Maul wurde größer, ihre Zähne schmerzten bis in den Kiefer hinein. Fast so schwer, wie den Fang geschlossen zu halten, war es, den Kopf nicht zu verdrehen, sondern den Nacken steif zu halten und sich nicht vom Schwung des Skas mit herumwerfen zu lassen. Und dann passierte es. Das Gelenk der Klaue knirschte. Und während sich das Insekt auf den Rücken drehte, blieb das Bein starr. Etwas im Gelenk schien zu brechen oder zu zerreißen. Es war ein abscheuliches, unheimliches Geräusch. Und dann riss das Bein heraus, begleitet von dem inzwischen schon bekannten Schwall türkisfarbenen Blutes, das ihr bis ins Gesicht spritzte und an der Klaue herab ins Wolfsmaul floss. Es war mit Abstand das Widerlichste, was Thalia je hatte schmecken müssen und so ließ sie fast augenblicklich das herausgerissene Bein fallen und versuchte, sich hastig einen Teil des Skabluts aus dem Gesicht zu schütteln.

Vollkommen auf den Jäger vor sich konzentriert hatte sie nicht bemerkt, wie ein weiterer Jäger sich von hinten angepirscht haben musste und auf sie zu stürmte. Erst der Ruf von Nyala ließ Thalia ihren Kopf herumreißen. Mit entsetzen registrierte sie den dazugekommenen Jäger, der schon so nah war, dass ihr Augenblicklich das Herz vor Schreck stehenzubleiben schien. Nyala war dabei sich auf ihn zu stürzen und auch Nyphteq näherte sich. Und dann war da dieser kleine, rote und flinke Schatten, der plötzlich direkt zwischen ihr und dem Käfer auftauchte und begann, einen kleinen Staubwirbel auszulösen. Der Ska schien mit allem, aber nicht damit gerechnet zu haben. Mit jeder Menge Dreck vor den Augen und einer weißen Wölfin, die sich blitzschnell eine seiner Klauen geschnappt hatte, war der Ska nicht mehr in der Lage, seinen Angriff ungestört fortzusetzen. Yaize, die Thalia den Kopf zugewandt hatte, erntete ein knappes Nicken. Für Dank, auch Nya gegenüber, wäre später noch genügend Zeit. Die Fähe drehte sich wieder ihrem eigentlichen Gegner zu. Dieser strampelte auf dem Rücken liegend und stieß schrille Schmerzensschreie aus, während ein Schwall Blut nach dem Anderen aus der Wunde herausfloss, wo vorher noch das Bein war. Thalia sah zu Kailan.

"Kailan, der Bauch!"

Währenddessen wandte sie sich dem zweiten Bein auf ihrer Seite zu, um den Jäger erneut so gut wie möglich zu fixieren und zu verhindern, dass der Ska sich wieder auf seine verbliebenen Klauen begeben konnte.


[ bei Kailan und Nunki | reißt ihrem Ska ein Bein aus, wird vom dazustoßenden Jäger kurzzeitig erschreckt, fixiert dann erneut ein Bein des umgeworfenen Skas, damit Kailan zuschlagen kann ]

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Re: Kapitel 5: Ablenkungsmanöver

Beitrag von Spielleitung » 16. Januar 2018, 20:43

Fitz hat geschrieben:
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Fitz saß noch immer tapfer und selbstlos auf seinem Ast über dem Kampfgeschehen und koordinierte die Manöver der Widerstandstiere, wie es kein anderer neben ihm gekonnt hätte. Der Kleinbär gab nicht einfach nur Anweisungen. Nein! Er motivierte auch auf seine ganz eigene Art die Kämpfer unter sich nicht aufzugeben und ihr Bestes aus sich heraus zu holen. Er feuerte und spornte sie an.

"Strengt euch gefälligst an! Wir sind immerhin hier um unschuldige Tiere zu retten. Hey du da! Ja genau, DU! Steh nicht so dumm in der Gegend herum, hier hat jeder seinen Beitrag zu leisten. Los los los. Reißt ihnen so lange Beine aus, bis sie nach Hause kriechen müssen wie Schnecken in ihrem eigenen, stinkenden Blutschleim!!!"

Der letzte Kommentar wurde mit einigen Schmatz und Schlurfgeräuschen des Waschbären begleitet. Der begonnene Tanz, den er auf seinem Wachposten vollführte, setzte sich fort und wurde zunehmend intensiver. Von einer Seite des Asts auf die andere, flink um den Baumstamm herum auf einen anderen Ast und bis zu dessen Spitze. Ein Krallenzeig hierhin, ein Schlag in die Luft und ein imaginärer Ska-Killer-Tritt gegen den Stamm, der ihn fast die Balance gekostet hätte. Natürlich nur fast. Der vorlaute Kommentar der Bärin, dass sie ihm was Grausames antun würde, wenn er nicht aufhören würde sein Talent spielen zu lassen, wischte er mit einer einfachen Geste zur Seite. Sie war nur eine dumme Bärin. Groß, stark und zugegebenermaßen nützlich. Aber sicherlich nicht clever genug um zu begreifen, was er hier überhaupt tat. Aber das verzieh er ihr noch im selben Augenblick, wie ihm eh klar wurde, dass Weibchen ja bekanntermaßen über kleinere Gehirne verfügen und sie bestimmt bis zum Ende des Kampfes sowieso schon wieder vergessen haben würde, was für dummes Zeug sie da eben geplappert hatte.

Als einer der Ska zu Boden ging und ersichtlich war, dass er nicht mehr lange leben würde, dämmerte Fitz, dass der Kampf doch recht gut für sie ausgehen könnte. Sein geistesgegenwärtiges Eingreifen und Koordinieren des Angriffs brachte diese Tiere tatsächlich zum Erfolg, wie es schien. Auch der zweite Ska geriet gerade dank besagter Bärin und dieser bunten, kleinen Wölfin arg in Bedrängnis. Zwar erschrak er kurz, als der letzte Käfer des tötlichen Krabblertrios schließlich auch noch aus dem Gebüsch stürmte, doch bemerkte er dank seiner fabelhaften Wahrnehmung auch sofort, wie sich die Weiße, die Puma und eine der Füchsinnen des Viechs direkt annahmen.

"Großartig Leute, genau DAS wollte ich gerade sagen! Ihr könnt meine Gedanken lesen. Wir sind quasi schon zu einer Einheit verschmolzen. Wuhuuu!"

Argwöhnisch hob er einmal kurz die Augenbraue, als ihm die Buddelei der Füchsin ins Auge viel. War die bekloppt? Wollte sie dem Ska jetzt noch eine Falle graben? Weibchen, also wirklich. Dann bemerkte er, dass dieser Tatzki-Fuchs sich in Bewegung setzte. Der, der vor ihm das Sagen hatte. Vielleicht hatte auch er erkannt, dass der Kampf sich langsam dem Ende neigte. Aber was tat er da? Wo wollte er hin?

Nein. Er wird doch nicht…

Es galt noch die eingekesselten Tiere zu befreien. Eine Aufgabe, die eigentlich ihm zustand, immerhin machte er hier oben den Großteil der Arbeit. Wollte dieser hinterlistige Fuchs ihm etwa den Ruhm bei den eingekesselten Tieren streitig machen? Gar behaupten, er selbst hätte die Befreiungsaktion angeführt? Fitz rümpfte die Nase. Das konnte er nicht auf sich sitzen lassen. Es war durchaus erstaunlich, wie schnell der Waschbär den Baum heruntergeeilt kam. Zirka eine Wolfslänger über dem Erdboden sprang er vom Baumstamm ab, landete etwas holprig auf allen Vieren und raste los in Richtung der Füchse. Und noch im Vorbeizischen machte er klar, wer hier überhaupt wem half.

"Beeilt euch! Ihr dürft mir helfen die eingekesselten Tiere zu befreien. FITZ DER BLITZ EILT ZUR RETTUUUUUNG!"

, krakeelte er lauthals und zog noch mal das Tempo an.


[ erst auf seinem Ast, dann auf dem Kampfplatz | gibt weiter Anweisungen und macht sich dann auf, die Tiere zu befreien ]

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Re: Kapitel 5: Ablenkungsmanöver

Beitrag von Lucien » 16. Januar 2018, 20:50

Der Adler raschelte mit den Flügeln als der Wolf, die Fellnase, ihn ansprach. Dieser Bodenbewohner war ganz nach seinem Geschmack. Und zugegeben – wer wurde nicht gerne König der Lüfte genannt? Der Blick seiner Augen ruhte auf dem Wolf, während er zu gleich versuchte der Stimme des Tieres als auch den Geräuschen zu lauschen. Auf dem Boden – obwohl er im Geäst saß – fühlte er sich unwohl. Als wäre er den Ska ausgeliefert. Aber noch schienen er und die Fellnase, von der er mittlerweile erkannt hatte, dass es sich um eine Wölfin handelte, alleine zu sein.

Ungläubig lauschte er auf die Worte der Wölfin, er konnte sein Glück kaum fassen!

“Dann scheint es Schicksal zu sein, dass wir uns heute hier treffen.“

Mit einem amüsierten blitzen in den Augen neigte er den Kopf.

“Ich hätte nicht gedacht jemanden zu finden, der diese Gruppe ebenfalls sucht. Mein Name ist Lucien, aber die meisten Freunde nennen mich Luc.“

Er klappte bei den nächsten Worten probeweise die Flügel leicht auf, auch um die Wunde zu überprüfen, die unter seinem Flügel verborgen war und nickte letztlich. Der Vorschlag war gut und würde sie weiterbringen – hoffentlich ohne die Ska zu finden.

“Ich werde von oben Ausschau halten und dich warnen, falls sich die Ska oder andere Tiere uns nähern sollten. Ich bleibe dicht über den Bäumen um dich hören zu können, falls etwas ist.“

Er blickte die Wölfin ernst an. “Sei vorsichtig. Dieses Gebiet … es scheint mir als würde der Schein nach vermeintlicher Sicherheit trügen.“

Ein letzter Blick auf die Fellnase und der Adler stieß sich vom Baum ab. Mit ruhigen Schlägen suchte er sich seinen Weg über die Bäume und breitete die Flügel letztlich über den Wipfeln aus. Der Wald war offen genug um sehen zu können was unter ihm war. Doch außer Grün, Braun und Grau konnte er noch nichts ausmachen. Steine, Bäume, Erde, Moos und die Wölfin.


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Spielleitung
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Re: Kapitel 5: Ablenkungsmanöver

Beitrag von Spielleitung » 16. Januar 2018, 21:39

Der erste Ska (im Kampf mit Kailan, Nunki und Thalia):
  • Die Schmerzen, die der Jäger auf Grund des Ausgerissenen Beins ausstand, schienen ihn in blinde Rage zu versetzen und grauenvolle Schreie ausstoßen zu lassen. Noch immer zappelte er auf dem Rücken liegend mit seinen verbliebenen Beinen, allerdings weniger energisch als sein Artgenosse zuvor.
  • Die Bauchseite lag frei und offenbarte zwischen den äußeren Chitin-Platten einen weicheren, weniger geschützten und angreifbaren Bauchraum. Gleichzeitig sickerte immer mehr Blut aus der gerissen Wunde des Jägers.

Der zweite Ska (stirbt):
  • Der Überlebenskampf des Jägers dauerte noch einen Augenblick, doch dann bleibt er schließlich reglos in einer großen Pfütze seines eigenen Blutes am Boden liegen. Sämtliches Leben erlosch in den vorher noch zornig funkelnden Augen

Der dritte Ska (im Kampf mit Nyala, Nyphteq, Raaka und Yaize):
  • Zwar hatte der Ska das Überraschungsmoment auf seiner Seite, doch reichte es nicht ganz, die Wölfin Thalia letztendlich zu erreichen. Dass Nyala sich sofort eines der Vorderbeine geschnappt hatte, brachte den Käfer ins Straucheln und er unterbrach seinen Angriff.
  • Die Geräusche von Raaka schafften es dieses Mal nicht, die Aufmerksamkeit des Jägers auf sich zu ziehen oder eine Reaktion hervorzulocken. Zu groß war der Zorn und der Fokus auf die weiße Fähe, die ihn entdeckt und in seinem Vorhaben behindert hatte.
  • Nyala schaffte es zwar, den Jäger für den Moment einigermaßen zu fixieren, doch der Panzer war dieses Mal schwerer zu knacken als noch beim anderen Ska. Vielleicht auch auf Grund der vorher schon ausgeübten Kraftanstrengung.
  • Der Jäger öffnete seinen Kiefer und wollte die klackenden Beißzangen gerade in der weißen Wölfin versenken, als ihm Staub, Dreck und kleine Steine ins Gesicht flogen. Das Vorgehen von Yaize zeigte sich als außerordentlich wirkungsvoll, wenn es darum ging, das Insekt zu irritieren und ihm die Sicht zu nehmen. Wütend kreischend zog es den Kopf zurück, versuchte etwas aus der Reichweite zu kommen und zog Nyala sogar ein kleines Stück weit an seinem Bein mit sich her.

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